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Aktuelle Kategorie: (Orthopädie)

Mit Implantaten Bandscheibenvorfälle verhindern

Mit einem neuen Implantat lässt sich das erneute Auftreten eines Bandscheibenvorfalls dauerhaft verhindern und Reoperationen vermeiden. Das Problem beschäftigt die Medizin schon seit langem. Ausgetretenes Bandscheibenmaterial, das im Spinalkanal auf eine Nervenwurzel drückt, sogenannte Bandscheibenvorfälle.

Faszien - Unser Körperanzug aus Bindegewebe

Die Faszien durchziehen den gesamten Körper. Faszien sind Bindegewebe. Man kann sie sich vorstellen wie einen Maschenanzug, der den Körper zusammenhält. Sie umhüllen jedes Organ, jeden Muskel, jeden Nerv, sie sind das Stützgerüst des Körpers. Die Bedeutung der Faszien für einen gesunden Körper wurde lange Zeit von Medizinern unterschätzt.

Pulsschlag: Bewegung ist Leben

Bewegung ist Leben

Gesund durchs Jahr mit dem Klinikum Bielefeld und Radio Bielefeld. Jeden ersten Samstag im Monat beschäftigen wir uns mit dem Thema Gesundheit und sprechen mit den Experten aus dem Klinikum Bielefeld. Im Rahmen von PULSSCHLAG sprechen Prof. Dr. med. Ludger Bernd und Prof. Dr. med. Martin Rudwaleit mit Bettina Wittemeier von Radio Bielefeld über das Thema: "Bewegung ist Leben"!

Das künstliche Schultergelenk

Das künstliche  Schultergelenk

Während künstliche Gelenke für die Hüfte und das Knie vielen Patienten vertraut sind, ist das künstliche Schultergelenk für die meisten
Patienten etwas Besonderes. Dabei wurde die erste Schulterprothese schon 1893 implantiert. Sie hatte allerdings wenig Ähnlichkeit mit einem aktuellen Kunstgelenk. In den 1950er Jahren wurde eine Prothese entwickelt, auf deren Design die heutigen Kunstgelenke basieren.

Rückenschmerzen und müde Beine

Rückenschmerzen und müde Beine: Spinalkanalstenose: Ursachen und Behandlung

Im Wirbelkanal oder Spinalkanal verläuft das Rückenmark vom ersten Halswirbel durch die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein.
Der Begriff Spinalkanalstenose  (Spinalstenose, Wirbelkanalstenose) bezeichnet eine Verengung des Kanals, in dem das Rückenmark verläuft. Diese Spinalkanalverengung kann durch Druck auf das Rückenmark, Nerven und Blutgefäße zu Rückenschmerzen und bleibenden Nervenschädigungen führen. Obwohl es keine verlässlichen Zahlen gibt, schätzt man, dass ungefähr ein Prozent der Bevölkerung über sechzig Jahren unter einer Spinalkanalstenose leiden. Dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Doch die Symptome sind oft nicht für jeden schnell und eindeutig als Spinalkanalstenose zu erkennen.

Wackelige Knie: Sporttraumatologie des Kniegelenkes

Beim Kniegelenk handelt es sich um das größte Gelenk des menschlichen Körpers mit einem komplexen anatomischen Aufbau. Hier finden sich die stärksten Bänder und die Biomechanik einer Roll-Gleit-Bewegung. Neben dem Sprunggelenk ist das Knie das am häufigsten betroffene Gelenk unter den Sportverletzungen. Nicht selten führen sie bei Spitzensportlern zur Sportinvalidität.

Gelenkersatz an Hüfte und Kniegelenk

Gelenkersatz an Hüfte und Kniegelenk

Ist der Gelenkverschleiß infolge der Arthrose zu weit fortgeschritten und sind die konservativen Therapieoptionen ausgeschöpft, lassen sich gelenk-erhaltende Operationsverfahren wie beispielsweise die Arthroskopie
(Gelenkspiegelung) oder die Umstellungsosteotomie (Beinachskorrektur) nicht mehr realisieren. In diesem Fall kommt bei entsprechendem Leidensdruck des Patienten lediglich die Implantation eines Kunstgelenkes (Endoprothese) infrage. Hier kommen verschiedene Materialien (Stahl, Titan, Keramik) und Designs zum Einsatz. Diese können in zementfreier, zementierter oder einer Kombination aus beiden Techniken im Knochen verankert werden.

Knorpelschädigung und Arthrose

Knorpelschädigung und Arthrose

Der Begriff Arthrose beschreibt einen Gelenkverschleiß. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knorpelschicht ab. Glücklicherweise leidet nicht jeder Mensch im Alter an Arthrose. Zur Entstehung einer Arthrose können zum Beispiel auch eine übermäßige Gewichtsbelastung, Fehlbelastungen durch ausgeprägte X- oder O-Beine, eine Gelenkinstabilität, eine Wachstumsstörung oder auch Durchblutungsstörungen beitragen.