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Aktuelle Kategorie: (Schnupfen)

Wenn der Heuschnupfen auf die Bronchien schlägt

Wenn der Heuschnupfen auf die Bronchien schlägt

Des einen Freud, des anderen Leid – der Frühling mit seiner Blütenpracht. Die meisten unserer Mitmenschen können sich unbeschwert über blühende Wiesen, Sträucher und Bäume freuen. Doch etwa jeder Fünfte leidet: Niesattacken, Fließschnupfen oder verstopfte Nase, juckende, brennende oder tränende  Augen. Heuschnupfen ist die häufigste Form einer Allergie in Industrieländern. Viele Betroffene verspüren zudem einen unangenehmen Juckreiz im Hals, an der Rachenschleimhaut. Manche dieser Patienten neigen zu Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, etwa in den Nasennebenhöhlen, wenn die Schleimhäute hier besonders empfindlich reagieren. Es kommt zu Schwellungen, die den Sekretabfluss und die Belüftung behindern. Das begünstigt wiederum Infektionen.

Zum Nachlesen: Live-Chat mit Prof. Dr. med. Isaak Effendy

Von 19 bis 20 Uhr beantwortete gestern Prof. Dr. med. Isaak Effendy im Live-Chat Fragen zu „Saison- oder Dauerschnupfen – Allergie oder Spleen?". Effendy ist Chefarzt der Hautklink im Klinikum Bielefeld Rosenhöhe. Unter einer Allergie versteht man eine Fehlreaktion des Immunsystems, das bestimmte harmlose Umweltstoffe (Allergene) als Krankheitserreger identifiziert und übertrieben stark bekämpft. Eine allergische Reaktion kann sich auf unterschiedlichste Art und Weise äußern: von juckenden tränenden Augen und Atemnot über Ekzemen auf der Haut bis hin zu einem anaphylaktischen Schock, der im schlimmsten Falle einen Kreislauf- und Atemstillstand verursachen kann.