Gesundheit & Wohlbefinden

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Die schlimmste Jahreszeit oder die beste Chance für Veränderungen?

Interview mit einer Vertreterin der Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus

Visite: Wir haben uns lange darauf gefreut, jetzt ist es endlich soweit: Es ist Sommer! Teilen Sie die Freude?
Claudia Irmscher-Stohmann: Zum Thema „Sommer" fällt mir als erstes ein, dass dies die schlimmste Jahreszeit für viele Adipöse ist: körperliche Erschöpfung und vermehrtes Schwitzen; Kompensation durch (noch) weniger Bewegung und Rückzug aufgrund von Scham. Aber da frische Nahrung gerade im Sommer gut schmeckt, ist es auch ein sehr guter Zeitpunkt, um mit einer Ernährungsumstellung – hin zu viel Salat und Gemüse – anzufangen.

Immer dabei: Die Reiseapotheke

Damit die schönste Zeit des Jahres nicht von gesundheitlichen Problemen überschattet wird, gehört die Reiseapotheke in jedes Urlaubsgepäck!

Wie diese gefüllt sein sollte hängt vom Reiseziel, der Reisedauer und der Reiseart ab.
Generell ist zu beachten:
Die Reiseapotheke sollte am besten schon vor der Reise zusammengestellt werden. In einigen Ländern sind Arzneimittel zwar günstiger als in Deutschland, aber die Qualitätsanforderungen im Ausland sind nicht so hoch. Vor allem außerhalb Europas sind Medikamentenfälschungen im Umlauf, mit denen Sie im schlimmsten Fall ihre Gesundheit gefährden.

Schutzmaßnahmen gegen Sonnenbrand - Interview mit Prof. Dr. med. Isaak Effendy

Visite: Können Sie uns sagen, welche Faktoren beim Entstehen eines Sonnenbrandes zu beachten sind?

Prof. Dr. med. Effendy: Der - hierzulande immer noch vermeintliche – bräunungsbedingte Gewinn an Attraktivität verleitet viele Menschen dazu, das Sonnenbaden oder die Nutzung von Sonnenbänken bis in den hautgefährdenden Bereich auszudehnen. Aber auch viele Menschen gefährden sich unbewusst, indem sie sich durch private oder berufliche Tätigkeiten in den Ferien einer zu hohen Strahlendosis aussetzen. Nicht nur eine vorzeitige Hautalterung - mit der Bildung von Falten und Sonnenflecken - gehören zu den Folgen, sondern auch ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautkrankheiten zu erkranken. Aus dermatologischer Sicht sind deshalb ein vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht sowie effiziente Lichtschutzmaßnahmen nur sinnvoll.

Hitze - Tipps für die heißen Tage

Sommer, die Schulferien stehen bevor! Kinder und Jugendliche freuen sich über Sonnenwetter und hohe Temperaturen. Wenn jedoch die Temperaturen bei 30 Grad Celsius oder höher liegen, wird das Wetter zur Belastung. Insbesondere ältere Menschen leiden unter den Hitzewellen, wenn sie über mehrere Tage anhalten, das hat viele Gründe:

  • Mit zunehmendem Alter funktioniert die Wärmeregulation des Körpers schlechter,
  • Körperliche Warnsignale werden nicht so schnell wahrgenommen (vermindertes Durstgefühl)
  • Häufig bestehen chronische Herz-Kreislauferkrankungen oder eine Nierenschwäche
  • Durch Medikamenteneinnahme wird der Flüssigkeitshaushalt beeinflusst

Deswegen ist es gerade fur Senioren wichtig, an heißen Tagen ein paar Tipps zu beachten.

Gut geschlafen?

Gesundheitsapp

Mit dem Frühling beginnt auch die Frühjahrsmüdigkeit. Blumen und Bäume fangen an zu blühen und die Vögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück. Doch die Menschen sind oft nicht sehr aktiv, viele fühlen sich müde und schläfrig.
Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft viel an der frischen Luft zu sein und Tageslicht zu tanken, sich zu bewegen und an die steigenden Temperaturen zu gewöhnen.

Gesundheitsapps - praktisch oder gefährlich?

Gesundheitsapp

Smartphones sind keine neue technische Entwicklung mehr. Mittlerweile sind sie im Alltag angekommen, fast jeder besitzt eins und es ist ein ganz eigener Markt entstanden. Auch vor dem Gesundheitsbereich hat der Trend nicht haltgemacht. International sind bis zu 380.000 Apps zum Thema „gesund machen“ entstanden.
Unterschieden wird dabei zwischen Gesundheits- und Medizinapps. Letztere unterstützen Heilberufe in ihrem Berufsalltag oder chronisch kranke-Patienten. Bei den Gesundheitsapps geht es eher um das allgemeine Wohlbefinden und darum, gesunde Menschen gesund zu erhalten.

„Los!“, ... sagt die Smartwatch

Die Uhren gegen den  inneren Schweinehund

Wir Büromenschen bewegen uns zu wenig. Viel zu wenig. Gute Vorsätze werden oft gefasst. Mehr bewegen, gesünder essen, ab ins Fitnessstudio, raus in den Wald zum Joggen, ins Schwimmbad Bahnen ziehen... Viele Versuche werden jedoch nach hoch motiviertem Beginn frustriert abgebrochen. Man muss es aber immer wieder probieren. Diesmal also mit Unterstützung durch eine Smartwatch. Der Läufer in mir hat sich für eine Garmin Forerunner 225 entschieden. Die gibt Signale von sich „LOS!“, wenn man eine halbe Stunde nur rumsitzt! Es kann ganz schnell losgehen. Man lädt sich die APP Garmin Connect auf das Handy und synchronisiert die eingegeben Daten via Bluetooth mit der Uhr und schon kann es los gehen.

Gemeinsam stark gegen Osteoporose

Gemeinsam stark gegen Osteoporose

Sie macht sich im fortschreitenden Alter häufig durch unklare Rückenschmerzen oder Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass bemerkbar: Die Volkskrankheit Osteoporose. Als Osteoporose bezeichnet man eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der es zu vermehrtem Verlust von Knochenmasse kommt. Dieser Prozess verläuft meist unbemerkt und langsam fortschreitend über viele Jahre. Nimmt der Knochenabbau zu, entstehen minimale Einbrüche der Wirbelsäule.

Das künstliche Schultergelenk

Das künstliche  Schultergelenk

Während künstliche Gelenke für die Hüfte und das Knie vielen Patienten vertraut sind, ist das künstliche Schultergelenk für die meisten
Patienten etwas Besonderes. Dabei wurde die erste Schulterprothese schon 1893 implantiert. Sie hatte allerdings wenig Ähnlichkeit mit einem aktuellen Kunstgelenk. In den 1950er Jahren wurde eine Prothese entwickelt, auf deren Design die heutigen Kunstgelenke basieren.

Rückenschmerzen und müde Beine

Rückenschmerzen und müde Beine: Spinalkanalstenose: Ursachen und Behandlung

Im Wirbelkanal oder Spinalkanal verläuft das Rückenmark vom ersten Halswirbel durch die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein.
Der Begriff Spinalkanalstenose  (Spinalstenose, Wirbelkanalstenose) bezeichnet eine Verengung des Kanals, in dem das Rückenmark verläuft. Diese Spinalkanalverengung kann durch Druck auf das Rückenmark, Nerven und Blutgefäße zu Rückenschmerzen und bleibenden Nervenschädigungen führen. Obwohl es keine verlässlichen Zahlen gibt, schätzt man, dass ungefähr ein Prozent der Bevölkerung über sechzig Jahren unter einer Spinalkanalstenose leiden. Dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Doch die Symptome sind oft nicht für jeden schnell und eindeutig als Spinalkanalstenose zu erkennen.