Gut geschlafen?

von Maike Engelmann-Kewitz (Kommentare: 0)

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Gut geschlafen?

Mit dem Frühling beginnt auch die Frühjahrsmüdigkeit. Blumen und Bäume fangen an zu blühen und die Vögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück. Doch die Menschen sind oft nicht sehr aktiv, viele fühlen sich müde und schläfrig.
Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft viel an der frischen Luft zu sein und Tageslicht zu tanken, sich zu bewegen und an die steigenden Temperaturen zu gewöhnen.

Aber nicht nur in Zeiten der Frühjahrsmüdigkeit kennt jeder Tage, an denen er sich müde und unausgeschlafen fühlt. Schlafstörungen kommen bei 25% der Bevölkerung Deutschlands vor.
Der Mensch verbringt viel Zeit seines Lebens mit Schlaf: Ca. ein Drittel unseres Lebens „verschlafen“ wir. Schlaf ist notwendig zum Überleben und wichtig für die Regeneration des Körpers und der Psyche. Auch für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist er eine wichtige Voraussetzung.

Wenn man nicht genügend bzw. erholsamen Schlaf erhält, dann fühlt man sich müde und ist erschöpft. Man ist nicht so aufmerksam und kann sich nicht gut konzentrieren. Glücklicherweise sind die meisten Schlafstörungen vermeidbar oder behandelbar. Dennoch suchen nur ein Drittel der Betroffenen professionelle Hilfe.

Ein gesunder Schlaf zeichnet sich durch Folgendes aus:
Die Länge des Schlafes sollte ausreichend für den Schlafenden sein, um ausgeruht und munter für den kommenden Tag zu sein. Im Volksmund wird oft von einer optimalen Schlafdauer von 8 Stunden gesprochen. Für die Schlafdauer kann aber keine allgemeine Empfehlung ausgegeben werden, einige Menschen brauchen weniger und andere mehr als 8 Stunden Schlaf, um sich ausgeschlafen zu fühlen. Man sollte also für sich selbst entscheiden, wie viel Schlaf man benötigt, um sich zu erholen. Außerdem sollten die Schlafzyklen nahtlos und ohne Unterbrechung ineinander übergehen. Man sollte also darauf achten, durchzuschlafen. Zudem sollte der Schlaf tief bzw. fest genug sein, um erholsam und erfrischend zu wirken.

Es gibt einiges, was man selbst tun kann, um seinen Schlaf zu verbessern. Es hilft, sich seinen Lebensstil und seine täglichen Routinen oder Gewohnheiten durch den Kopf gehen zu lassen. So kann eine mögliche Ursache für die Schlafstörungen herausgefunden werden. Zu den Gewohnheiten gehört auch der Genuss von Kaffee und Alkohol und der Zeitpunkt, wann diese getrunken werden. Auch Abendaktivitäten und das Vorhandensein von Stress können den Schlaf beeinflussen.

Zusätzlich können äußere Einflüsse störend auf den Schlaf wirken. Das sind zum Beispiel Temperatur, Lärm, Licht, ein unbequemes Bett oder elektronische Geräte. Es können aber auch ernstzunehmende Probleme hinter einem nicht erholsamen Schlaf stecken. Wenn man sich nicht mehr selbst zu gesundem erholsamem Schlaf verhelfen kann und die Belastung im Alltag durch die Schlafstörungen zu groß wird, sollte man professionelle Hilfe aufsuchen.

Das Klinikum Bielefeld hat an seinem Standort in Halle/ Westf. ein Schlafmedizinisches Zentrum (DGSM), welches zur Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin gehört.

 

 

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