Pulsschlag: Alterstraumatologie - Wie kann man sich im Alter vor Brüchen schützen?

von Dr. med. Wolfgang Schmidt Barzynski (Kommentare: 0)

Pulsschlag: Brüche ohne Knochen?

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Topthema diesen Samstag: Alterstraumatologie-Wie kann man sich im Alter vor Brüchen schützen?

Mit steigender Lebenserwartung nehmen die Verletzungen im Alter zu, gleichzeitig haben ältere Patienten häufig akute oder chorische Begleiterkrankungen. Zu diesen Erkrankungen gehören die sog. „Altersfakturen“, wie Hüftgelenknahe Oberschenkelbrüche, Oberarmkopfbruch, Wirbelkörperbruch und Brüche mit sonstiger Lokalisation z.B. Unterarmbruch, Brüche im Beckenbereich sowie im Unterschenkel und Sprunggelenk.

Um diesen Patienten zu helfen wurde die alterstraumatologische Abteilung der Unfallchirurgie am Klinikum Bielefeld-Mitte jetzt in Zusammenarbeit mit der Klinik für Geriatrie des Klinikums Bielefeld-Rosenhöhe nach DGU®-Richtlinien als Alterstraumatologie-Zentrum Bielefeld® zertifiziert. Am Klinikum Bielefeld arbeiten die Unfallchirurgische Klinik un die Klinik für Geriatrie am Standort Rosenhöhe seit 10 Jahren eng zusammen im Zentrum für Alterstraumatologie der Unfallchirurgie. In dieser Abteilung werden die Patienten von Ärzten der Unfallchirurgie und der Geriatrie gemeinsam betreut. So ist dieses Zentrum das erste zertifizierende Alterstraumatologie-Zentrum in OWL.

Das Behandlungskonzept der Abteilung für Alterstraumatologie besteht aus der Sturzabklärung (Mit dem Alter kommt es vermehrt zu Stürzen, häufig als Folge von Gangsunsicherheit, Störung von der Balance, verminderter Muskelkraft oder verminderten Sehvermögen. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen über 65 Jahren stürzt einmal pro Jahr und bei den über 80-Jährigen steigt die Zahl der Stürze auf 50%.), Osteoporoseabklärung (Sie stellt den größten Risikofaktor für das Auftreten einer Faktor dar. Bei jedem Patienten im Bereich der Alterstraumatologie wird eine intensive Abklärung einer Osteoporose mittels ausführlichen Anamnesegesprächs, DXA-Messung sowie Blutuntersuchungen durchgeführt.) sowie  Physiotherapie und Ergotherapie.  Die zum Team gehörenden Ärzte prüfen zeitnah nach der stationären Aufnahme, ob der Patient geeignet ist, um an dem entwickelten speziellen geriatrischen Komplexprogramm teilnehmen zu dürfen. Ausschlusskriterien sind u.a. fortgeschrittene demenzielle Erkrankung als auch ein Patientenalter unter 75 Jahren, wobei Ausnahmen möglich sind.

Oberstes Ziel dieser Abteilung ist es, durch eine schnellstmögliche und komplikationsarme Behandlung -mit oder ohne Operation- den Patienten wieder auf die Beine zu stellen und ihn in die Lage zu versetzen, die Tätigkeiten des alltags, wie waschen oder anziehen, wieder weitgehend selbständig zu erledigen.

 

 

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Dieses mal im Gespräch mit:


Chefarzt Dr. med. Wolfgang Schmidt-Barzynski
Geriatrische Klinik im Klinikum Bielefeld

Telefon: 05 21. 9 43 - 87 01
E-Mail: info@klinikumbielefeld.de
An der Rosenhöhe 27, D-33647 Bielefeld

Heinrich Rempel
stellvertretender Stationsleiter
Geriatrische Klinik

Claudia Deskowski
Ergotherapeutin
Geriatrische Klinik

Simon Heger
Sozialdienst
Klinikum Bielefeld Rosenhöhe

Thema

Die Geriatrische Klinik

Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen

Aufgaben und Herausforderungen

Physio- und Ergotherapie

Versorgung nach dem Klinikaufenthalt

Geriatrie ist Teamarbeit

Imageproblem der Geriatrie

Fazit - Wie will ich älter werden?

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