Sahara-Hitze in Deutschland

von vi|si|te (Kommentare: 0)

Der Sommer ist wieder da. Wichtig ist es bei diesen Temperaturen, ausreichend zu trinken, um nicht zu dehydrieren.

Der Sommer ist wieder da – mit bis zu 38 Grad ist in Teilen Deutschlands aufgrund der Saharaluft zu rechnen. Insbesondere im Westen und Norden drohen jedoch Gewitter, die für eine kurze Abkühlung sorgen. Solch erhöhte Temperaturen stellen für die Gesundheit eine Herausforderung, gar eine Bedrohung dar, vor allem ältere und kranke Menschen sind besonders gefährdet.

Wichtig ist es bei diesen Temperaturen, ausreichend zu trinken, um nicht zu dehydrieren. Die Getränke sollten jedoch nicht zu kalt sein, da der Körper sonst versucht, dies auszugleichen und gegen die Kälte anzukämpfen. Ebenso sollte auch auf fettige Mahlzeiten verzichtet werden und auch vor zu großen Mahlzeiten wird gewarnt, da die für die Verdauung benötigte Energie ebenfalls Wärme produziert. Leichte und vor allem wasserreiche Kost wie Tomaten, Gurken, Melonen etc. wird hingegen empfohlen. Halten Sie sich nicht zu lange in der Sonne auf, nutzen Sie schattige Plätze oder Gebäude, in denen Sie sich aufhalten können, um einen Sonnenstich oder eine Dehydrierung zu vermeiden.

In zahlreichen Städten scheint die heiße Luft regelrecht zu stehen. Am Dienstag kühlt das Wetter aufgrund eines bevorstehenden Gewitters kurz ab, jedoch steigen die Temperaturen in den nächsten Tagen weiterhin. Am Freitag soll mit rund 38 Grad der Höhepunkt erreicht werden.

Diese Temperaturen verdanken wir dem Hoch „Finchen“ und dem Tief „Bonimir“. Die nächtliche Kälte ist Polarluft, die zwischen dem Hoch „Finchen“ und dem nach Osten abgezogenen Tief „Andreas“ nach Deutschland strömte.

Trotz rekordverdächtiger Temperaturen bleibt der Juli des Jahres 2006 weiterhin der heißeste Juli seit Beginn der Messungen vor 130 Jahren. Der DWD-Sprecher sagte, dass die Hitzewelle vom Juli gezeigt habe, was in Jahrzehnten auf die Menschen zukomme. „Das ist die Richtung, in die der Temperaturzug in Deutschland fährt.“. Das bedeutet, dass wir uns auf den Klimawandel vorbereiten müssen.

Hitze kann für den Körper und die Gesundheit sehr belastend sein. Insbesondere für ältere und kranke Menschen, aber auch für diejenigen, die ihre Arbeit im Freien verrichten, bergen solch hohe Temperaturen Gefahren. Aufgrund dessen wird über klimatisierte Hitzestuben in Innenstädten nachgedacht, die der Erholung dienen könnten. Naturschutzbund Nabu rief dazu auf, Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel parallel zu verfolgen - gerade in Hitzeperioden sei es für Städte wichtig, dass kühlere Luft zufließen könne und Grünflächen als grüne Lungen erhalten würden, sagte der Nabu-Landesvorsitzende Andre Baumann.

Zurück

Einen Kommentar schreiben