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Aktuelle Kategorie: (Darm)

Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Appetitlosigkeit sind vielfältige Symptome und können doch auf eine Darmkrankheit hinweisen. Um solche Symptome zu vermeiden oder das Risiko für Darmerkrankungen, wie Divertikulose, Divertikulitis, Reizdarmsyndrom und Darmkrebs zu verringern, spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Dabei ist es wichtig die vielen Versuchungen im Alltag, wie die Tafel Schokolade auf der Couch, die Tüte Chips am Abend oder das Fast Food um die Ecke zu minimieren, denn diese tragen meist weniger zu einem gesunden Darm bei. Um dem Darm etwas Gutes zu tun, ist grundsätzlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Nun stellt sich die Frage, was dies im Allgemeinen für den Alltag bedeutet.

Jährlich erkranken mehr als 60.000 Menschen an Darmkrebs.
Die Diagnose „Darmkrebs“ kann ein Leben vollkommen verändern. Doch die rechtzeitige Entdeckung durch eine Vorsorgeuntersuchung kann die Heilungschancen erheblich verbessern oder sogar eine schwere Erkrankung verhindern.
Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste Tumorerkrankung bei Männern, sie entwickelt sich meist über Jahre und entsteht fast immer aus Darmpolypen im Dickdarm. Diese Polypen können schon früh bei einer Darmspiegelung erkannt und teilweise bereits entfernt werden.  

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit und mit über 60.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland und leider auch mit bis zu etwa 25.000 Darmkrebs-Todesfällen jährlich eine bedeutende Krebserkrankung. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser ist die Behandlung möglich. Durch beachtliche Weiterentwicklungen der Behandlungsmöglichkeiten hat sich die Prognose der Erkrankung in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich verbessert, insbesondere auch dann, wenn sich der Tumor bereits in anderen Organen angesiedelt hat (sog. Metastasierung). Durch die Vorsorgekoloskopie jedoch, ist der Darmkrebs eine vermeidbare Erkrankung.

Die Diagnose „Darmkrebs“ ist für die Betroffenen ein Schock, das berichtet Angelika Tappe aus eigener Erfahrung. Nachdem sie in der Klinik die Diagnose mitgeteilt bekommen hatte, war sie erstmal fassungslos, wütend und traurig. „Ich fragte mich: Warum muss mir das passieren?“ erzählt sie. So oder so ähnlich geht es in Deutschland jedes Jahr ca. 60.000 Menschen, die von ihrer Darmkrebserkrankung erfahren. Um nicht alleine mit der Diagnose da zu stehen, kann der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe helfen. Denn im Gespräch mit Gleichgesinnten findet ein wichtiger Erfahrungsaustausch statt, z.B. zu Behandlungsmöglichkeiten und zu Erfahrungen mit Ärzt*innen.

Als erstes Bielefelder Krankenhaus wurde das Klinikum Bielefeld Mitte im September 2020 zum Viszeralonkologischen Zentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Im Zentrum sind drei spezialisierte Organkrebszentren aktiv: ein Darmkrebs-, Magenkrebs- und Bauchspeicheldrüsenkrebszentrum.

Die Klinik für Allgemeinchirurgie und Koloproktologie am Klinikum Bielefeld - Rosenhöhe stellt als hoch spezialisiertes Zentrum für Koloproktologie und minimal-invasive Chirurgie die chirurgische Versorgung der Menschen in Bielefeld und Umgebung sicher und genießt deutschlandweit einen hervorragenden Ruf.

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Topthema diesen Samstag: Körpergeräusche: Grummeln, Pfeifen, Knacken, Niesen, Schnarchen… Woher kommen eigentlich solche Körpergeräusche?
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Darmerkrankung, wie Darmkrebs, stellen viele Patienten und Patientinnen vor besondere Herausforderung bei der Ernährung. Zwar sind diese von Patient zu Patient unterschiedlich, trotzdem ist grundsätzlich eine ballaststoffreiche Vollwertkost zu empfehlen, so Elisabeth Gutzmann Ernährungsberaterin und Diätassistentin und Fachberaterin der Krebsgesellschaft.