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Aktuelle Kategorie: (Informationen+Raynaud)

Wenn die Finger oder Zehen bei Frost oder Kälte plötzlich eiskalt und weiß werden, kann es sich um das recht unbekannte Raynaud-Syndrom handeln, welches auch als „Weißfingerkrankheit“ oder „Leichenfinger“ bezeichnet wird. Die Symptome sind Folge einer Durchblutungsstörung und betreffen Frauen deutlich häufiger als Männer. Die Prävalenz, also die Krankheitshäufigkeit, liegt in Deutschland insgesamt bei 3 %. Der französische Arzt Maurice Raynaud beschrieb diese Störung bereits während seines Medizinstudiums im 19. Jahrhundert, weshalb es nach ihm benannt wurde.