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Aktuelle Kategorie: (Klinikum)

Bei der Endometriose handelt es sich um eine gutartige, gynäkologische Erkrankung. Die Krankheit geht oft mit starken Schmerzen vor und während der Monatsblutung einher und kann unter Umständen eine Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Häufig bleibt Endometriose über längere Zeit unerkannt. Viele Frauen leiden jedoch an einer Endometriose und schätzungsweise kommen jährlich 40.000 Neuerkrankte hinzu.

Wechseljahre - ein umgangssprachlicher Begriff für das Klimakterium, also die Zeit der hormonellen Umstellung. Damit wird der Übergang von der reproduktiven zur postmenopausalen Phase bezeichnet, also die Jahre vor und nach der Regelblutung. Die Wechseljahre kennzeichnen somit die Zeitspanne, in denen Frauen Kinder bekommen können bis zu den Jahren, in denen dies nicht mehr möglich ist.

Viele Frauen leiden vor oder während ihrer Regelblutung an Unterleibschmerzen (Dysmenorrhö). Das krampfartige Ziehen im unteren Drittel der Bauchregion ist bei jeder Frau unterschiedlich stark ausgeprägt. Doch nicht immer ist die Menstruation Ursache für die Schmerzen, in einigen Fällen kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken.

Wortbedeutung: Der Begriff „Ayurveda“ entstammt der altindischen Gelehrtensprache Sanskrit und setzt sich aus den Worten „ayu“ (=Lebensspanne) und „wéda“ (=Wissen) zusammen, bedeutet also so viel wie „Das Wissen vom langen Leben“. Ursprünglich ist „Ayurveda“ der Name einer Lehrbuchsammlung der altindischen Medizin, die lehrt, wie Körper und Seele entgiftet und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden können. Neben einer besonderen Ernährung spielen auch Massagen, Yoga und spezielle Reinigungsrituale, sogenannte Panchakarmas, eine Rolle.

Abnehmen in sieben Tagen, Schokoladendiät oder schlank durch Energy-Drinks: Heutzutage gibt es fast jeden Tag einen neuen Ernährungstrend. Und genauso schnell verschwinden die meisten auch wieder in den Untiefen von Magazinen, Blogs oder dem Internet. Eigentlich ist es ein gutes Zeichen, dass das Interesse an dem, womit der Mensch seinen Körper versorgt, offenbar immer größer wird. Trotzdem ist bei weitem nicht jede Ernährungsform, die in vieler Munde ist, empfehlenswert. Hinter manchen gutgemeinten Ratschlägen verbergen sich nämlich echte Gefahrenquellen. Mangelerscheinungen bis hin zu einem erhöhten Krankheitsrisiko können die lebensgefährlichen Folgen von falscher Nahrung sein.

Worterklärung: Die Bezeichnung „vegan“ wurde 1944 vom Engländer Donald Watson geprägt. Ihm und einigen Bekannten lag das Wohl der Tiere so sehr am Herzen, dass sie sich eine „radikalere“ Form des Vegetarismus herbeisehnten. Aus dem Begriff „Vegetarian“ (engl. Vegetarisch) bildete die Gruppierung die Wortneuschöpfung „Vegan“, um zu verdeutlichen, dass die beiden Ernährungsformen eng miteinander verwoben sind und die eine nicht ohne die andere betrachtet werden kann.

Wortbedeutung: Das Wort „Paleo“ ist eine Kurzform von „Paläolithikum“, dem griechischen Begriff für die Altsteinzeit. Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus dem Präfix „palaíos“ (= alt, Ur-) und der Nachsilbe „lithos“ (= Stein). Vor etwa 2,6 Millionen Jahren lebten die sogenannten Neandertaler als Jäger und Sammler. Ihre Ernährung bestand aus all dem, was ihnen auf ihren Streifzügen durch die Natur über den Weg lief. Daran orientiert sich die Paleo-Diät, die Mitte der 70er Jahre vom Gastroenterologen Walter L. Voegtlin ins Leben gerufen wurde. Sie lässt die wohl ursprünglichste Form des menschlichen Essverhaltens mehr als 12.000 Jahre nach Ende der Altsteinzeit wiederaufleben.

Wortbedeutung: Das Wort „keto“ ist die Kurzform von „ketogen“ und bezieht sich auf den biologischen Stoffwechselprozess Ketose. Dieser sogenannte Hungerstoffwechsel tritt immer dann im menschlichen Körper ein, wenn über einen längeren Zeitraum keine oder ausschließlich kohlenhydratarme Nahrung aufgenommen wurde. Mithilfe der Ketose kann die Verbrennung der eigenen Fettreserven zur Energiequelle werden.

Es ist Sommer, die Sonne scheint und viele von der sengenden Hitze Geplagte sind auf der Suche nach Abkühlung: Neben Freibädern und einem Ausflug an den Badesee kann auch ein kühler Gaumenschmaus eine Erfrischung sein: Neben der Wassermelone verspricht auch die süßlich-saure Ananas Linderung bei Sommer-Hitze.

Die Schaffung einer Rückzugsmöglichkeit für Kinder und deren Eltern hat sich Oberärztin Dr. Daniela Seitz aus der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde schon länger zum Ziel gesetzt. Denn gerade auf der Station 10.3 (Shortcare) sind in der Woche mehrfach Kinder jeglichen Alters mit verschiedenen Befunden und Operationen untergebracht.