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Aktuelle Kategorie: (Krebs)

Im Juni hieß es in den vergangenen Jahren immer „Aktiv gegen Krebs – Laufen für das Leben rund um das Klinikum Bielefeld Mitte“. Hierbei wurde im Rahmen eines Spendenlaufs Geld für besondere Aktionen für onkologische Patient*innen im Klinikum Bielefeld gesammelt. Weil der übliche Spendenlauf aber in diesem Jahr wegen der COVID-19-Pandemie leider nicht möglich war, wurde 2020 nicht mit vielen anderen großen und kleinen Läufer*innen „rund um das Klinikum“ gelaufen, sondern „daheim“.

Das Zervixkarzinom, vielen besser bekannt als Gebärmutterhalskrebs, ist in der heutigen Zeit leider immer noch sehr präsent. Weltweit erkranken jährlich immer noch ca. 500.000 Frauen daran, von denen 300.000 an den Konsequenzen sterben. Gebärmutterhalskrebs ist eine ernsthafte Erkrankung, welche dramatische Konsequenzen nach sich ziehen kann, solange sie nicht behandelt wird. Häufig tritt die Krankheit in einem Alter von 52,5 Jahren auf.

Die Frage danach, was Sie tun können, um Brustkrebs vorzubeugen, ist ein Thema, mit dem sich schon viele Studien auseinandergesetzt haben. Es konnte noch nicht bewiesen werden, ob manche Einflüsse Brustkrebs verhindern oder sogar fördern. Themen wie vitaminreiche Ernährung, Alkohol und Zigaretten sind sehr umstritten. Eines jedoch ist auf jeden Fall klar: Die Chancen wieder gesund zu werden, wenn man an Brustkrebs erkrankt ist, sind größer, wenn man den Krebs frühzeitig erkennt.

Darmerkrankung, wie Darmkrebs, stellen viele Patienten und Patientinnen vor besondere Herausforderung bei der Ernährung. Zwar sind diese von Patient zu Patient unterschiedlich, trotzdem ist grundsätzlich eine ballaststoffreiche Vollwertkost zu empfehlen, so Elisabeth Gutzmann Ernährungsberaterin und Diätassistentin und Fachberaterin der Krebsgesellschaft.

Oft werden Männer zur Darmkrebsvorsorge aufgerufen, das Frauen auch an Darmkrebs erkranken gerät dabei oft in den Hintergrund.
Viele Gesundheitskampagnen sprechen gezielt Männer an, da Frauen sehr viel regelmäßiger zur Darmkrebsvorsorge gehen.

Pulsschlag: Das Brustzentrum

Die Diagnose Brustkrebs verändert gravierend das Leben der Betroffenen und deren nächsten Angehörigen. Unsicherheit und Ängste beherrschen das Denken nach der Diagnosestellung. „Was passiert jetzt? Wie wird es weitergehen?“ Diese und viele weitere Fragen zum Thema „Brustkrebserkrankung“ antworten Dr. med. Angelika Cervelli, Leiterin des Brustzentrums und Indra Babin, Oberärztin am Brustzentrum, im aktuellen „Pulsschlag“.

Deutschlandweit werden 2018 laut dem deutschen epidemiologischen Krebsregister und dem Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert-Koch-Institut 28.000 Frauen und 33.000 Männer an Darmkrebs erkranken, damit zählt Darmkrebs zu den drei häufigsten Krebsarten. Jedes Jahr sterben ca. 30.000 Menschen an den Folgen von Darmkrebs, zum Vergleich: jährlich gibt es deutschlandweit ca. 3.000 Verkehrstote. Jedoch ist die Diagnose heutzutage kein Todesurteil mehr, die Sterberate sank in den letzten 20 Jahren bei Frauen auf ca. 10% und bei Männern auf ca. 20%. Außerdem gehört Darmkrebs zu einer der best erforschten menschlichen Krebsarten.

Die Klinik für Allgemeinchirurgie und Koloproktologie am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe stellt die chirurgische Versorgung der Menschen in Bielefeld und Umgebung sicher. Die sorgfältig geplante operative Behandlung auch von fortgeschrittenen Krebsleiden (sogenannte onkologische Chirurgie) des Darms, des Magens, der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse oder der Leber gehört zu den täg-
lichen Aufgaben.

Pulsschlag, gesund durchs Jahr mit dem Klinkum Bielefeld und Radio Bielefeld.

Topthema diesen Samstag: Wenn man selbst nicht mehr entscheiden kann

Brauche ich eine Patientenverfügung? Und was ist der Unterschied zur Vorsorgevollmacht? Muss ich Angst vor einer Organspende haben? Und wieso macht eine Patientenverfügung eine Organspende oft unmöglich?

Alles rund um dieses Thema erfahren Sie in der nächsten Pulsschlag Sendung zwischen 12 und 14 Uhr bei Radio Bielefeld.

 

Pulsschlag, gesund durchs Jahr mit dem Klinkum Bielefeld und Radio Bielefeld.

Topthema diesen Samstag: Das völlig unterschätzte Organ - Der Darm

Darmkrebs ist eine Erkrankung, die über lange Jahre hinweg sehr langsam und unauffällig wächst, ohne dass die Betroffenen etwas davon bemerken. Treten die ersten Beschwerden auf, ist die Krankheit schon meistens fortgeschritten. Deshalb empfiehlt Prof. Dr. Mathias Löhnert vom Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, vor allem Männern mit der Darmkrebsvorsorge bereits ab dem Alter von 50 Jahren zu beginnen.