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Aktuelle Kategorie: (Leben)

Im Juni hieß es in den vergangenen Jahren immer „Aktiv gegen Krebs – Laufen für das Leben rund um das Klinikum Bielefeld Mitte“. Hierbei wurde im Rahmen eines Spendenlaufs Geld für besondere Aktionen für onkologische Patient*innen im Klinikum Bielefeld gesammelt. Weil der übliche Spendenlauf aber in diesem Jahr wegen der COVID-19-Pandemie leider nicht möglich war, wurde 2020 nicht mit vielen anderen großen und kleinen Läufer*innen „rund um das Klinikum“ gelaufen, sondern „daheim“.

Stress ist eine natürliche und lebensnotwendige Reaktion des menschlichen Körpers. Wenn man sich in einer Gefahrensituation befindet, werden Stresshormone wie Adrenalin, Dopamin und Cortisol ausgeschüttet. Diese Hormone setzen Energiereserven frei, die unseren Vorfahren das Überleben sicherten, beispielsweise auf der Flucht vor einem Raubtier oder in einem Kampf. Heutzutage sorgen etliche Ursachen wie der Leistungsdruck, die ständige Erreichbarkeit durch die Digitalisierung, Zukunftsängste, Umweltbelastungen, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel für Stress.

Die Anzahl der neu diagnostizierten bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (sog. Pankreaskrebs) nimmt stetig zu und gehört bereits zu den drei häufigsten Krebstodesursachen in Deutschland.

Wie komme ich auch im Winter an wichtige Vitamine, und was passiert, wenn ein Mangel auftritt? Ernährungswissenschaftlerin Julia Germann von der Ernährungs- und Diabetesberatung des Klinikums Bielefeld beantwortet diese und weitere Fragen im Interview mit der Visite-Redaktion.

Bei einer Brustkrebserkrankung denkt man zunächst eher an Ruhe und Schonung. Doch Bewegung hat viele positive Auswirkungen auf den Körper und kann dazu beitragen, dass Krankheitsfolgen und Nebenwirkungen der Therapien gemindert oder gar verhindert werden. Eine gute Möglichkeit, sich nach einer Operation oder während einer Therapie körperlich zu betätigen, bietet Yoga. Spezielle Übungen können auch nach oder während einer Chemo- oder Bestrahlungstherapie oder nach einer Operation erfolgen.

Unter einer Dysplasie (aus dem Griechischen: Fehlbildung, fehlerhafte Ausbildung) versteht man eine Gewebeveränderung am Gebärmutterhals. Die Zellen des Gewebes am Gebärmutterhals (Cervix) unterliegen einem ständigen Wandel. Bei einer Dysplasie bilden sich jedoch Zellen, die in ihrer Beschaffenheit nicht typisch für das Gewebe des Gebärmutterhalses sind. Die Zellveränderung wird meist nur durch eine Früherkennungsuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs festgestellt. Bei einer Dysplasie handelt es sich  nicht um Krebszellen, aber eine Dysplasie kann sich zu einer Krebserkrankung entwickeln.

Jeden Tag greifen wir mehrmals zu verschiedenen Lebensmitteln, bereiten sie so zu, wie sie uns am besten schmecken und genießen sie dann. Essen ist neben Trinken und Schlafen einer der essentiellsten Bestandteile des Lebens. Aber woraus genau besteht unsere Nahrung eigentlich? Welche Stoffe braucht der Körper, um gesund funktionieren zu können? Und wie viel ist genug?
Wer einen Blick auf die Nährwertangaben auf unterschiedlichen Verpackungen wirft, findet meist Angaben zum Brennwert und dem Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettgehalt des Produktes. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Eiweiß“?

Auf den ersten Blick verbinden die meisten Menschen nicht viel Gutes mit den „bösen“ Kohlenhydraten, die gerne für Gewichtszunahme und Übergewicht verantwortlich gemacht werden. Spezielle Ernährungsformen, wie eine Low-Carb-Diät sollen Abhilfe schaffen. Dass Kohlenhydrate überlebenswichtig sind und viele positive Eigenschaften besitzen, wird schnell aus den Augen verloren. Denn im richtigen Maße verhelfen sie zu einem gesunden, gut funktionierenden Körper.

Der wohl am meisten verteufelte Makronährstoff ist Fett. Damit verbunden werden Übergewicht, zwickende Klamotten oder der ungeliebte „Rettungsring“ um die Hüfte. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Eiweiß hat Fett mehr als die doppelte Menge an Kalorien (ca. 9 kcal pro Gramm). Schon kleine Mengen schlagen sich negativ auf den Kalorienhaushalt nieder. So enthalten zum Beispiel zwei Esslöffel Butter mehr als 300 Kalorien. Geht man nach dem Richtwert von 2.400 Kilokalorien, wäre das bereits ein Achtel des Tagesbedarfs eines gesunden Mannes! Doch natürlich haben auch Fette ihre Daseinsberechtigung. Die goldene Regel lautet: Alles in Maßen.

Egal ob beim Punkte zählen, Low-Carb oder Fasten - am Ende geht es bei allen Diätformen um Kalorien. Oder besser gesagt darum, möglichst viele davon einzusparen. Dabei wissen die wenigsten, welche Prozesse sich beim Abnehmen eigentlich im Körper abspielen. Was ist eigentlich eine Kalorie (außer ein kleines böses Wesen, das nachts die Klamotten enger näht)? Und wie viel davon braucht man, beziehungsweise auf wie viele muss man verzichten?