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Aktuelle Kategorie: (Therapie+Darm)

Darmerkrankung, wie Darmkrebs, stellen viele Patienten und Patientinnen vor besondere Herausforderung bei der Ernährung. Zwar sind diese von Patient zu Patient unterschiedlich, trotzdem ist grundsätzlich eine ballaststoffreiche Vollwertkost zu empfehlen, so Elisabeth Gutzmann Ernährungsberaterin und Diätassistentin und Fachberaterin der Krebsgesellschaft.

Oft werden Männer zur Darmkrebsvorsorge aufgerufen, das Frauen auch an Darmkrebs erkranken gerät dabei oft in den Hintergrund.
Viele Gesundheitskampagnen sprechen gezielt Männer an, da Frauen sehr viel regelmäßiger zur Darmkrebsvorsorge gehen.

Deutschlandweit werden 2018 laut dem deutschen epidemiologischen Krebsregister und dem Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert-Koch-Institut 28.000 Frauen und 33.000 Männer an Darmkrebs erkranken, damit zählt Darmkrebs zu den drei häufigsten Krebsarten. Jedes Jahr sterben ca. 30.000 Menschen an den Folgen von Darmkrebs, zum Vergleich: jährlich gibt es deutschlandweit ca. 3.000 Verkehrstote. Jedoch ist die Diagnose heutzutage kein Todesurteil mehr, die Sterberate sank in den letzten 20 Jahren bei Frauen auf ca. 10% und bei Männern auf ca. 20%. Außerdem gehört Darmkrebs zu einer der best erforschten menschlichen Krebsarten.

In der Klinik für Gastroenterologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jan Heidemann werden Patientinnen und Patienten mit gastroenterologischen und hepatologischen Krankheitsbildern aller Art nach aktuellen Therapiestandards behandelt. Ein wichtiger Schwerpunkt der Klinik liegt auf dem Gebiet der interventionellen Endoskopie. Hierbei steht eine apparative Ausstattung zur Verfügung. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie der Gallengänge werden mittels spezieller endoskopischer Verfahren behandelt. Mit Hilfe der Endosonografie („Ultraschall von innen“) werden Bauchspeicheldrüsenerkrankungen bereits im Frühstadium diagnostiziert und einer adäquaten Therapie zugeführt.