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Aktuelle Kategorie: (Therapie+Mako)

Der Ersatz von arthrotischen Gelenken mit Kunstgelenken, vor allem am Hüft- und Kniegelenk, spielt seit etwa 50 Jahren eine zunehmende Rolle in der operativen Orthopädie. Eine langsam zunehmende Gelenkzerstörung ist eine typische Alterserscheinung – die betroffenen Gelenken zeigen eine Schmerzhaftigkeit und Bewegungseinschränkung.

Die Kunstgelenkversorgung führt nach Jahren zu einer Lockerung der implantierten Kunstgelenke. Ein Teil der operierten Patient*innen sind mit ihren Gelenken auch deshalb unzufrieden, weil die gewünschte Beweglichkeit nicht erreicht wird. Es ergibt sich mit den bekannten Systemen das Problem, dass in bestimmten Fällen eine Auslockerungstendenz besteht.

Das Klinikum Bielefeld ist nicht nur das erste Krankenhaus in NRW und OWL, sondern auch eines der wenigen in Deutschland, das derzeit mit dem innovativen Roboterarm Mako® operiert. Seit Anschaffung des Mako® Roboterarms hat das Team um Chefarzt Prof. Dr. med. Bernd über 270 Patientinnen und Patienten mit Unterstützung der innovativen Technologie erfolgreich operiert. Diese Innovation einem ausgewählten Gästekreis zu präsentieren, hatte sich das Team der Unternehmenskommunikation in Person von Stefanie Riesenberg, verantwortlich für den Bereich Fundraising, zur Aufgabe gemacht.

Das Klinikum Bielefeld hat als erstes Krankenhaus in NRW und als eine der ersten Kliniken in Deutschland die roboterarmassistierte Operationstechnologie Mako® für Kniegelenksersatz-Operationen eingeführt. Seit Oktober 2018 setzt die Orthopädische Klinik am Standort Bielefeld Mitte unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Ludger Bernd das Gerät erfolgreich ein. Grund für die Anschaffung ist vor allem das Bestreben, die Patientinnen und Patienten stets nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu versorgen und die Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Eingriffe zu erhöhen.