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Aktuelle Kategorie: (Vorsorge)

Visite: Können Sie uns sagen, welche Faktoren beim Entstehen eines Sonnenbrandes zu beachten sind?

Prof. Dr. med. Effendy: Der - hierzulande immer noch vermeintliche - bräunungsbedingte Gewinn an Attraktivität verleitet viele Menschen dazu, das Sonnenbaden oder die Nutzung von Sonnenbänken bis in den hautgefährdenden Bereich auszudehnen. Aber auch viele Menschen gefährden sich unbewusst, indem sie sich durch private oder berufliche Tätigkeiten in den Ferien einer zu hohen Strahlendosis aussetzen. Nicht nur eine vorzeitige Hautalterung - mit der Bildung von Falten und Sonnenflecken - gehören zu den Folgen, sondern auch ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautkrankheiten zu erkranken. Aus dermatologischer Sicht sind deshalb ein vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht sowie effiziente Lichtschutzmaßnahmen nur sinnvoll.

Pulsschlag, gesund durchs Jahr mit dem Klinkum Bielefeld und Radio Bielefeld.

Topthema: Das Tumorzentrum am Klinikum Bielefeld Mitte

Covid 19 hat die Krankenhäuser weiter im Griff. Aber im Tumorzentrum am Klinikum Bielefeld kann und muss die Arbeit weiterlaufen. Wie arbeiten die verschiedenen Experten zusammen? Wie wird eine Therapie erarbeitet und welchen Einfluss hat gesunde Ernährung auf Krebserkrankungen?

Die Antworten auf diese Fragen und noch mehr bekommen Sie im Pulsschlag am Samstag, 01.05.2021 bei Radio Bielefeld zwischen 12 und 14 Uhr und hier zum Nachhören.

Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Appetitlosigkeit sind vielfältige Symptome und können doch auf eine Darmkrankheit hinweisen. Um solche Symptome zu vermeiden oder das Risiko für Darmerkrankungen, wie Divertikulose, Divertikulitis, Reizdarmsyndrom und Darmkrebs zu verringern, spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Dabei ist es wichtig die vielen Versuchungen im Alltag, wie die Tafel Schokolade auf der Couch, die Tüte Chips am Abend oder das Fast Food um die Ecke zu minimieren, denn diese tragen meist weniger zu einem gesunden Darm bei. Um dem Darm etwas Gutes zu tun, ist grundsätzlich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Nun stellt sich die Frage, was dies im Allgemeinen für den Alltag bedeutet.

Jährlich erkranken mehr als 60.000 Menschen an Darmkrebs.
Die Diagnose „Darmkrebs“ kann ein Leben vollkommen verändern. Doch die rechtzeitige Entdeckung durch eine Vorsorgeuntersuchung kann die Heilungschancen erheblich verbessern oder sogar eine schwere Erkrankung verhindern.
Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste Tumorerkrankung bei Männern, sie entwickelt sich meist über Jahre und entsteht fast immer aus Darmpolypen im Dickdarm. Diese Polypen können schon früh bei einer Darmspiegelung erkannt und teilweise bereits entfernt werden.  

Die Diagnose „Darmkrebs“ ist für die Betroffenen ein Schock, das berichtet Angelika Tappe aus eigener Erfahrung. Nachdem sie in der Klinik die Diagnose mitgeteilt bekommen hatte, war sie erstmal fassungslos, wütend und traurig. „Ich fragte mich: Warum muss mir das passieren?“ erzählt sie. So oder so ähnlich geht es in Deutschland jedes Jahr ca. 60.000 Menschen, die von ihrer Darmkrebserkrankung erfahren. Um nicht alleine mit der Diagnose da zu stehen, kann der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe helfen. Denn im Gespräch mit Gleichgesinnten findet ein wichtiger Erfahrungsaustausch statt, z.B. zu Behandlungsmöglichkeiten und zu Erfahrungen mit Ärzt*innen.

Als erstes Bielefelder Krankenhaus wurde das Klinikum Bielefeld Mitte im September 2020 zum Viszeralonkologischen Zentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Im Zentrum sind drei spezialisierte Organkrebszentren aktiv: ein Darmkrebs-, Magenkrebs- und Bauchspeicheldrüsenkrebszentrum.

Die Klinik für Allgemeinchirurgie und Koloproktologie am Klinikum Bielefeld - Rosenhöhe stellt als hoch spezialisiertes Zentrum für Koloproktologie und minimal-invasive Chirurgie die chirurgische Versorgung der Menschen in Bielefeld und Umgebung sicher und genießt deutschlandweit einen hervorragenden Ruf.

Pulsschlag, gesund durchs Jahr mit dem Klinkum Bielefeld und Radio Bielefeld.

Topthema: Das neue Brustzentrum am Klinikum Bielefeld Mitte

Zum 01. Oktober 2020 hat sich das Brustzentrum am Klinikum Bielefeld unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Wojcinski neu aufgestellt und bietet für die Region einen nachhaltigen Schwerpunkt in der Senologie. Frau Dr. med. Angelika Cervelli bleibt dem Brustzentrum weiterhin eng verbunden und wird sich zusätzlich übergeordneten Aufgaben zuwenden, die mit der Ausrichtung als universitärer Standort der Medizinischen Fakultät Bielefeld auf das Brustzentrum zukommen werden.

Alle Fragen zum Brustzentrum und zur Arbeit während der Corona-Pandemie werden am Samstag, den 07.11.2020 von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr bei Radio Bielefeld beantwortet und sind hier zum Nachhören zu finden.

Seit Anfang des Jahres hat das Klinikum Bielefeld an seinen drei Standorten mit dem neuartigen Corona Virus eine riesige Herausforderung zu stemmen. Abstand halten zum Schutz vor dem Coronavirus ist äußerst wichtig, denn das Virus überträgt sich vor allem durch Tröpfchen und, wie kürzlich eine Studie belegte, durch sogenannte Aerosole, also kleinste schwebende Teilchen in der Luft.

Pulsschlag: Die Corona-Krise aus Sicht des Chefarztes im Klinikum Bielefeld

Pulsschlag, gesund durchs Jahr mit dem Klinkum Bielefeld und Radio Bielefeld.

Topthema: Interview mit Prof. Dr. Werner Bader über seine Covid19-Erkrankung

Um auf die Dramatik der Erkrankung hinzuweisen haben wir uns entschieden ein Interview mit einem Betroffenen zu führen. Prof. Dr. Werner Bader, der Chefarzt unseres Zentrums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, war an Corona erkrankt und ist wieder gesund. Gemeinsam mit seiner Frau, Dr. Kirsten Bader, die als Anästhesistin am St. Ansgar Hospital in Höxter und als Leitende Notärztin des Kreises Höxter arbeitet, stellt er sich den Fragen zu seiner Erkrankung. Herausgekommen ist ein besonderes Gespräch.

Dieses hören Sie im Pulsschlag am Samstag, 03.10.2020 bei Radio Bielefeld zwischen 12 und 14 Uhr und hier zum Nachhören.